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Damen 1: Bezirkspokalfinale und Hessenpokalhalbfinale erreicht |
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Geschrieben von Tanja Franke
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Monday, 31. May 2010 |
Gleich zwei Pokalbegegnungen standen für den TV Heppenheim am vergangenen Wochenende auf dem Programm. Am Samstag ging es zum Bezirkspokalhalbfinale nach Dreieichenhain. Dort qualifizierte sich das Team mit einem nicht sehr attraktiven Spiel dennoch deutlich mit 97:71 für das Finale. Am darauf folgenden Tag stand das Hessenpokalviertelfinale an. Zu Gast war die Mannschaft bei der zweiten Garnitur der SG Weiterstadt. Bereits im Bezirkspokal gab es ein Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Mit einem 65:54 Sieg konnte das Ergebnis der vergangenen Partie (67:52) weitgehend bestätigt werden und hat sich damit für das Finalfour qualifiziert.
Beim SV Dreieichenhain legte das Team einen gelungenen 22:6-Start hin, ehe Dreieichenhain binnen einer Minute auf 22:14 verkürzen konnte. Schuld daran waren zahlreiche Ballverluste durch unkonzentrierte Aktionen. Enorm schlecht war zudem die Wurfausbeute auf Heppenheimer Seite, die einen größeren Ausbau der Führung nicht zuließ. Zwischenzeitlich gelang es zwar eine 36-Punkteführung herzustellen, diese war aber durch erneute Fehler wiederum binnen einer Minute geschrumpft. Da die Punkte überwiegend durch Schnellangriffe erzielt wurden, ließ die Kraft zum Ende des Spiels bei der Mannschaft nach. Dies führte dazu, dass das letzte Viertel an Dreieichenhain ging, am deutlichen Sieg der Heppenheimerinnen änderte dies aber nichts mehr. In zwei Wochen findet nun das Bezirkspokalfinale in Geisenheim statt. Es spielten: Eva Stricker (25), Martina Plank (18), Nicole von Ressig (18), Simone Kremb (14), Melanie Hillenbrand (10), Jeanette Schulte (5), Ines Stricker (4), Tanja Franke (3), Yannika Kuhlmann. Nicht so leicht, wie gegen Dreieichenhain hatte es das Team am folgenden Tag in Weiterstadt. Dies lag allerdings nicht daran, dass der Mannschaft noch das Spiel vom Vortag in den Knochen steckte. Weiterstadt zeigte eine deutlich härtere und schnellere Verteidigung. So konnte das gewohnte Schnellangriffspiel an diesem Tag so gut wie gar nicht zum Einsatz kommen. Zunächst hatte die Mannschaft Probleme in die Begegnung zu finden und geriet daher auch in den ersten fünf Minuten 1:8 in Rückstand. Dieser konnte aber durch klarere Aktionen im weiteren Verlauf in eine Führung verwandelt werden. Nach dem ersten Viertel stellte Weiterstadt schließlich die Verteidigung um. Heppenheim stellte sich im Gegenzug viel zu langsam darauf ein, so dass die Gäste das Blatt zeitweise wieder wenden konnten. Nach dem Seitenwechsel hatte sich Heppenheim auf die neue Taktik eingestellt und baute den Vorsprung auf 46:36 aus. Im weiteren Verlauf versuchte Weiterstadt die vermeintliche Schwäche des Gegners zu nutzen und wechselte häufiger die Verteidigungstaktik. Heppenheim jedoch ließ auch im letzten Viertel nichts mehr anbrennen und ging schließlich mit 65:54 vom Feld. Damit hat sich Heppenheim für das Finalfour qualifiziert. An einem Spieltag (19./20.6.) werden die beiden Halbfinale und das Finale ausgetragen. Heppenheim hat sich für die Ausrichtung dieser Spiele beworben. Im Wettbewerb befinden sich ausschließlich Mannschaften der Regionalliga. Heppenheim belegt damit eine klare Außenseiterrolle im Halbfinale. Es spielten: Michelle Assmann (17), Nicole von Ressig (15), Simone Kremb (12), Julia Hertzberg (10), Tanja Franke (4), Martina Plank (4), Jeanette Schulte (3), Anne Fischer, Yannika Kuhlmann. |