Dritte Herren durchlaufen vorweihnachtliche „Durststrecke“
Nach einem ordentlichen Saisonstart und einem Sieg gegen Kreisliga B-Absteiger TV Urberach am 22.10. mussten die dritten Herren der Heppenheimer Black Dogs zuletzt drei klare Niederlagen hinnehmen und sind damit vor dem letzten Auswärtsspiel gegen die favorisierten Groß-Umstädter (18.12.) vom zweiten auf den fünften Platz der Tabelle abgerutscht. Zwei Spiele (am 05.11. zuhause gegen Eberstadt und am 12.11. in Michelstadt) konnten zunächst wegen nicht angetretener Schiedsrichter nicht gespielt werden. Zuletzt machten sich auch das beruflich und verletzungsbedingte Fehlen der „Big Men“ (>2m) und anderweitige Verpflichtungen verschiedener Mannschaftsmitglieder bemerkbar. Der zahlenmäßig große Kader, der gelegentlich von U18-Spielern ergänzt wird, ist bei den alten Herren hierbei Segen und Herausforderung zugleich: Die Spiele sind zwar zahlenmäßig gut besetzt, nur wissen die Team-Captains halt nie so recht, wer gerade verfügbar ist. Viel hängt von der Tagesform ab.
Am 26.11. und nach einer vierwöchigen Spielpause standen die „alten Herren“ zunächst gegen die deutlich jüngeren (U20-) Herren des TV Dieburg auf reichlich verlorenem Posten. Gegen die gut eingestellten, äußerst motivierten und konsequent pressenden Gäste fiel den Hausherren im ersten Viertel zunächst recht wenig ein, sodass man gleich deutlich mit 8:23 ins Hintertreffen geriet. Das zweite Viertel lief leider nicht besser: ein 12:52-Zwischenstand zur Pause spricht sicher Bände. Zwar konnten die Black Dogs damit schon mal einen dicken Haken an das ganze Spiel machen, es gelang ihnen jedoch, wenigstens das dritte Viertel (15:16) ausgeglichen zu gestalten. Das lag am verbesserten Ballvortrag trotz „Presse“ und daran, dass die Black Dogs in der einen oder anderen Szene abrufen konnten, was sie eigentlich noch „drauf“ haben. Vielleicht ein Ansatz für das Rückspiel. Einige Black Dogs wollten sich anschließend erinnern, dass sich der Dieburger Trainer in dieser Phase zu einer ordnenden Auszeit veranlasst sah. Vermutlich hatten aber die Dieburger nur ein Einsehen und zwischenzeitlich einige aus ihrer zweiten Fünf spielen lassen... Das vierte Viertel war dann aus Sicht der Heppenheimer leider wieder wie die ersten beiden, nämlich zum Vergessen. Wenigstens hatten am Ende aber alle anwesenden Black Dogs gespielt, beziehungsweise wieder mal einen B-Ball in der Hand. Die 34:101-Heimniederlage war trotzdem unnötig hoch. Man darf im Übrigen getrost davon ausgehen, Dieburg demnächst aufsteigen zu sehen. Für die Black Dogs spielten: Jörg Beliza (2), Torsten Beyer (1), Stefan Bornschlegel-Parusel (9), Carlos Brunner, Jens Hieronymus (7), Martin Kanold, Kai Kräckmann, Jürgen Molitor (2), Stefan Schneider (11), Dennis Wacker, Anton Johansen Unverdrossen gingen die 3. Herren am 03.12. in das Spiel gegen den TV Gernsheim 2. Einen Gegner, den man mit nur drei höher punktenden Spielern in der ersten Partie der Saison auswärts und relativ problemlos in Schach halten konnte. Diesmal war keiner dieser Spieler dabei und man musste sich zuhause mit 44:78 geschlagen geben. Die einzige Parallele zum besagten, ersten Spiel war, dass man wieder nur mit sieben Spielern angetreten war – davon zwei U18-Talente: Steffen Molitor und Carlos Brunner. Herausragender Akteur bei den Black Dogs an diesem Tag war jedoch Torsten Beyer, der mit seinen 22 Punkten wesentlich dazu beitrug, dass dieses Spiel nicht ganz so unerfreulich endete wie das gegen Dieburg. Für die Black Dogs spielten: Jörg Beliza (6), Torsten Beyer (22), Carlos Brunner (2), Martin Kanold (1), Kai Kräckmann(2) , Jürgen Molitor (2), Steffen Molitor (9) Am 11.12. ging es dann zu reichlich früher Sonntags-Stunde (Anpfiff 10:00 Uhr), aber immerhin zahlenmäßig gut aufgestellt, zum BC Darmstadt 5 und in das traditionell leicht unterkühlte „Orpheum“. Die stille Hoffnung des einen oder anderen Black Dogs, dort auf noch etwas ältere alte Herren zu treffen und damit einen gepflegten „Old School“ Basketball-Morgen zu verbringen, wurde jedoch nicht erfüllt. Man traf auf eine Mannschaft, die im Vergleich zu früheren Begegnungen verjüngt schien, im Schnitt wohl einen halben Kopf größer war und einen deutlich besseren Start in die Partie hinlegte als die Heppenheimer. Nach dem ersten Viertel stand es bereits 16:6 für Darmstadt, bevor vor die Black Dogs, vor allem durch eine starke Phase von Steffen Mayer, zur Aufholjagd antraten und in der 16. Minute sogar zum 25:25 ausgleichen konnten. Die Darmstädter jedoch konterten und lagen zur Halbzeit wieder mit 34:27 in Front. Wenngleich die Black Dogs das zweite Viertel damit gewonnen hatten, war das ein Vorsprung, den die Mannen vom BCDA5 sukzessive und trotz kleinerer Rückschläge ausbauen könnten. Die Möglichkeiten der Black Dogs an diesem Tag reichten letztlich nicht aus, dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. Während auf Seiten der Darmstädter vier Spieler am Ende zweistellig punkten konnten, taten dies auf Heppenheimer Seite nur Steffen Mayer und Torsten Beyer. Die Statistiker konnten dieser Partie trotzdem etwas Positives abgewinnen: Der Abstand zum Gegner wurde mit einem Endstand von 59:74 und im Vergleich zu den beiden vorherigen Partien deutlich verkleinert… Für die Black Dogs spielten: Jörg Beliza (2), Torsten Beyer (12), Stefan Bornschlegel-Parusel (8), Carlos Brunner (4), Jens Hieronymus (4), Anton Johansen (8), Martin Kanold, Martin Kotke (5), Kai Kräckmann, Steffen Mayer (14), Helmut Rader (2), Dennis Wacker




