Dritte Herren gewinnen auch gegen Wallerstätten
In ihrem dritten Spiel der Saison konnten die dritten Herren der Heppenheimer Black Dogs einen 67:55-Heimsieg gegen eine Wallerstättener Mannschaft verbuchen, die nur mit fünf Spielern angetreten waren. Das waren immerhin fünf mehr als die Darmstädter vom BCDA5, die am letzten Wochenende leider gar nicht in der Nibelungenstraße erscheinen konnten. Die Heppenheimer dagegen konnten elf Spieler aufbieten, was zumindest die konditionellen Kräfteverhältnisse ein wenig vorzudefinieren schien. Mit Carlos Brunner war auf Seiten der Black Dogs zum ersten Mal auch ein Spieler der MU18 Oberliga-Mannschaft zur Unterstützung aufgeboten. Eins sei bereits jetzt erwähnt: Die Wallerstättener lieferten den Black Dogs ein durchweg engagiertes Spiel und konnten den Punkteabstand am Ende in erträglichem Rahmen halten.
Während es die Heppenheimer in den Anfangsminuten eher ein wenig behäbig und punktuell reichlich unkonzentriert angehen ließen, legten die Gäste gleich in Normaltempo los und konnten sich folgerichtig und bis zum Ende der fünften Minute einen kleinen Vorsprung erspielen. 11:6 für Wallerstätten hieß es zu diesem Zeitpunkt und damit war die erste Auszeit für die Black Dogs fällig. Bis zum Viertelende waren es dann vor allem Steffen Mayer, der Top-Scorer auf Seiten der Black Dogs an diesem Tag, und Stefan Bornschlegel-Parusel, die die Partie wieder zugunsten der Hepprumer drehten. Mit einer knappen 19:17-Führung für HP ging es in den nächsten Abschnitt.
Das zweite Viertel begann mit zwei weiteren Körben von Stefan Bornschlegel-Parusel sowie einem gelungenen Fast-Break des später verletzt ausgeschiedenen Bill Hay. Die Wallerstättener versuchten im Weiteren zwar dagegenzuhalten, hatten aber dem verbesserten Spielfluss und der deutlich konsequenter agierenden Abwehr der Heppenheimer eine Zeit lang nichts entgegenzusetzen. Zudem lief der erfahrenste Heppenheimer Spieler auf dem Platz heiß, „Big Man" Klaus Vollmer: Zwischen der vierten und achten Minute erzielte er acht seiner insgesamt 13 Punkte, assistiert von Jens Hieronymus mit Fast Breaks sowie von Steffen Mayer mit Zug durch die Zone. Beim Stand von 43:25 für Heppenheim und mit einem 24:8 gewonnenen Viertel war bereits zur Halbzeit eine kleine Vorentscheidung gefallen.
Während man bei den Black Dogs in der Folge durch-rotierte, was dem Spielfluss nicht wirklich guttat, konnten die Wallerstättener das dritte Viertel beinahe ausgeglichen gestalten. Während sich auf Seiten der Black Dogs Martin Kotke, Carlos Brunner und Jörg Beliza ebenfalls in die Scorerliste eintrugen, waren es bei den Gästen vor allem Geiß und Herzog, die punkteten. Der Spielstand wurde so von beiden Seiten mehr oder weniger „verwaltet". In der Folge sollten sich allerdings die Wallerstättener als diejenigen erweisen, die den Hebel wieder umlegen konnten – und zwar in Richtung „nochmal 10 Minuten ordentlich Basketball spielen":
Im vierten Viertel nämlich erlaubten die Heppenheimer durch Nachlässigkeiten in Angriff und Verteidigung den Wallenstättenern um Geiß (2. Minute/ 4 Punkte) und Teamcaptain Vowinkel (11 Punkte, davon 8 als einsamer Scorer in den zwei letzten Minuten), noch einmal 19 Punkte einzusammeln. Das Ergebnis in diesem Viertel fiel nur deshalb nicht noch schlechter für die Gastgeber aus, weil die Black Dogs zwischenzeitlich wieder eher erfahrene Spieler auf das Feld schickten. Die sorgten dann dafür, dass es letztlich bei einem relativ sicheren 12-Punkte-Sieg gegen die wacker durchspielenden Gegner blieb. Es hätte aus Hepprumer Sicht jedoch gern etwas mehr sein können. Am Ende stehen jedoch sechs Punkte aus den ersten drei Spielen – was will man mehr?
Für die Black Dogs spielten: Bill Hay (4), Carlos Brunner (2), Dennis Wacker, Jens Hieronymus (4), Jörg Beliza (2), Kai Kräckmann (1), Klaus Vollmer (13), Martin Kanold, Martin Kotke (6), Stefan Bornschlegel-Parusel (14), Steffen Mayer (21)




