Schwarzer Tag für die 1. Damenmannschaft des TVH: Niederlage gegen Kronberg mit 52:76
Einen rabenschwarzen Tag erwischten die 1. Damen der Black Dogs im Spiel gegen Kronberg. Trainer Jürgen Molitor hatte die Mannschaft gut vorbereitet für das Spiel Erster gegen Zweiter, doch konnten die Mädels die Vorgaben leider nicht umsetzen.
Alles was in den vergangenen Spielen gut funktionierte, klappte überhaupt nicht. Das schnelle Fastbreakspiel der Heppenheimerinnen wurde von der guten Verteidigung der Kronberger von Anfang an unterbunden. Unsere Centerspielerinnen kamen nicht zum Zug.
Im ersten Viertel konnte man zu Anfang noch mithalten, doch ein 14:0 Lauf der Kronbergerinnen ab der 8. Minute brachte die Black Dogs in Rückstand. So stand es nach dem ersten Viertel bereits 10:21. Aber es war ja noch nichts verloren. Motiviert startete die Heimmannschaft in das zweite Viertel. Leider klappte auch jetzt das Zusammenspiel nicht. Die starke Mannverteidigung der Gäste führte zu Ballverlusten und Fehlpässen auf Seiten des TVH. Die gegnerischen Center dominierten die Körbe, so dass man wenig Rebounds holte, sowohl Offensiv als auch Defensiv. Unsere Spieler wurden häufig gedoppelt und trafen manche falsche Entscheidung. In der Verteidigung konnten die TVH Damen sich häufig nur mit Fouls behelfen-die starke Freiwurfquote des Gegners baute die Führung aus. Mit 25:42 gingen beide Teams in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Heppenheimerinnen sich auf ihre Stärken zu besinnen. Angefeuert vom sehr zahlreich erschienenen Publikum, wurden mehr Rebounds geholt und die Systeme gespielt. Die Kronbergerinnen spielten aber weiter sehr stark und zeigten eine sehr hohe Motivation das Spiel zu gewinnen. Heppenheim musste der hohen Foulbelastung Tribut zollen und sich in der Defense etwas zurücknehmen, was der Gegner konsequent mit Pässen in die Zone ausnutzte. Ab der 8. Minute des 4. Viertels fiel kein Korb mehr der Gastgeberinnen, während Kronberg weiter punktete. So verloren die Black Dogs Damen auch den direkten Vergleich und damit die Tabellenführung.
Fazit: keine Spielerin hat ihr volles Potential abgerufen, die Gegner waren top motiviert und bärenstark. Obwohl der TVH sich in den Auszeiten und Pausen immer wieder motivierte hat es nicht gereicht-sehr schade. Die Meisterschaft und der Aufstieg sind jetzt aus eigener Kraft nicht mehr zu schaffen-aber auch nicht unmöglich!
Kommentar Coach Molitor: „Abhaken und nach vorne schauen. Nachdem die Mannschaft eine der besten Saisons, die ich je erlebt habe gespielt hat, wäre es sehr schade, wenn wir nicht aufsteigen könnten“.
Autor des Artikels: Anne Fischer




